Begriffserläuterung

  • HPV = Humaner Papillomavirus; derzeit mehr als 100 verschiedene Typen bekannt, Hochrisiko-Typen           werden mit Gebärmutterhalskrebs assoziiert, andere mit der Entstehung von Feigwarzen 
  • PAP-Test = Abstrich des Gebärmutterhalses der Aufschluss über den Zustand des Gewebes bzgl.                   Entzündungen, Zellveränderungen, Pilzen, Chlamydien u. a. geben kann
  • Konisation = chirurgischer Eingriff, wo ein kegelförmigen Stück aus dem Gebärmutterhals entfernt wird. Dieser wird im Falle einer Zellveränderung oder -entartung (wie es bei Krebs der Fall ist) durchgeführt, und soll die Ausbreitung verhindern, aber trotzdem die Möglichkeit einer Schwangerschaft weiterhin gewährleisten.
  • Gebärmutterhals = Zervix = zapfenförmiges "Gebilde" mit Öffnung, das quasi den Ausgang der Gebärmutter bildet und in die Scheide hineinragt. (Je nach Lage und Zyklusphase mit dem Finger in der Scheide ertastbar.) Bildet Zervixschleim, "verwahrt Spermien für Befruchtung und ist natürliche Barriere für Erreger, die sonst einfacher in die Gebärmutter wandern könnten.
  • Zervixschleim = wird von Zellen in Gebärmutterhals gebildet und wird als Ausfluss oder feuchtes bis rutschig/rinnendes Gefühl wahrgenommen; dient der Ernährung, Aussortierung, Verwahrung und dem Transport der Spermien
  • Muttermund = unteres Ende des Gebärmutterhalses, das beim Hineinfassen in die Scheide je nach Lage und Zyklusphase ertastet werden kann. Von unten gesehen Form eines Donuts ;)
  • symptothermal = Körperzeichen/Symptom und Körpertemperatur werden hier vereint (in einer Methode).

    Als Körperzeichen werden in der natürlichen Familienplanung der Zervixschleim oder der Muttermund herangezogen, bzw. deren Veränderungen.

    Die Körpertemperatur kann oral (im Mund), vaginal (in der Scheide) oder rektal (im After) gemessen werden. 

  • Unterschied Verhütung und Empfängnisregelung:

Bei der Verhütung wird durch das Eingreifen in körperliche Vorgänge oder dadurch, eine Barriere zu nutzen wie Kondome oder Diphragma, verhindert, dass ein Spermium eine reife Eizelle befruchten kann.

Bei der Empfängnisregelung wird von vornherein wortwörtlich geregelt, ob eine Empfängnis stattfinden kann oder nicht, indem man sich die Kenntnis über fruchtbare und unfruchtbare Zeit zunutze macht. Hier findet also kein Eingriff in den Körper statt und es muss auch gar nicht verhindert werden, dass Ei und Spermium sich treffen oder heranreifen.